Die große Migration in der Masai Mara

Die große Migration

In Kenias Nachbarland Tansania liegt die Serengeti, einer der größten Nationalparks der Welt. Ihre gigantische Größe leitet sich bereits aus dem Masai Wort Siringitu ab. Es bedeutet so viel wie das ‚endlose Land‘. Der nördliche Ausläufer der Serengeti liegt in Kenia und dieser Zipfel heißt Masai Mara.

Die Tiere der Serengeti folgen den Niederschlägen und vollziehen deshalb eine jährliche Wanderung über 2.900 km. Diese Migration ist ein einzigartiges Naturschauspiel. Ganz besonders bekannt sind die Szenen, die die riesigen Herden zeigen, wie sie den Mara Fluß durchqueren.

Das Mara Bush Camp hat freundlicherweise diese Bilder zur Verfügung gestellt, die die ersten diesjährig ankommenden Tiere in der Masai Mara zeigen. Auch wenn im Bild bereits sehr viele Tiere zu sehen sind, so ist dies nur die erste Vorhut. Insgesamt kommen hier jährlich 1,5 Millionen Gnus, 200.000 Zebras und 350.000 Gazellen durch.

Das Mara Bush Camp

Das Mara Bush Camp ist nach ökologischen Gesichtspunkten geführtes, mobiles Camp im Herzen der Masai Mara, das in Mitten der Natur dennoch einen gewissen Luxus bietet. Umgeben von den Lauten des Afrikanischen Busches und der fantastischen Tierwelt der Masai Mara kann man von hier zur richtigen Zeit besonders gut die mit der Migration verbundene Flussquerung der riesigen Herden beobachten.

Video zum Mara Bush Camp: https://youtu.be/z5uBj0Xn1Dw

Mara Bush Camp auf Facebook: https://www.facebook.com/Mara-Bush-Ca…

Die große Migration Serengeti und Masai Mara: Gnus, Zebras, Gazellen
Die große Migration Serengeti und Masai Mara: Gnus, Zebras, Gazellen

Wie gefährlich ist eine Safari?

Wie gefährlich ist eine Safari?
Wie gefährlich ist eine Safari?

Wie gefährlich ist eine Safari?

Wenn man das Internet durchforstet, findet man diverse Hinweise auf sehr gefährliche Begegnungen zwischen Mensch und Tier, z. B. bei einer Safari. Einige Videos zu diesem Thema gingen regelrecht viral durch das Netzwerk.

Sehr bekannt ist die Fahrt eines Ehepaares auf einer Straße in Assam, Indien. Ein Nashorn ist auf einer Landstraße und zu Recht haben die Autofahrer größten Respekt davor. Immer wieder setzt das Nashorn an, um sich mit den Autos zu messen. Die Autofahrer tun gut daran, rechtzeitig zu wenden. Einer schafft es sogar ganz verwegen, an dem Nashorn vorbei zu ziehen. Schließlich dreht das Nashorn ab. Es ist nichts passiert. Aber das hätte definitiv anders ausgehen können, wie diese Bilder aus dem Etosha Nationalpark in Namibia zeigen. So ein Nashorn-Angriff ist gar nicht gut für den Lack.

Ein weiteres sehr bekanntes Video zeigt einen Elefanten, der den Verkehr auf einer Straße in Indien zum Erliegen bringt. Dem Fahrer hat jemand eingetrichtert, die Angriffslust des Elefanten nicht noch zu steigern, indem er panikartig flieht. Er meinte, der Elefant würde dann nachsetzen. Das könnte sogar stimmen. Der Elefant ist da in einer ganz merkwürdigen Stimmung, nicht einmal wirklich aggressiv. Nur tröstet das den Fahrer so gar nicht. Das Ausharren in der Nähe des Elefanten ist diesem Auto gar nicht gut bekommen. Gut, dass ich seine Werkstattrechnung nie gesehen habe.

Die nächsten Aufnahmen stammen aus dem Gir-Nationalpark, dem einzigen Ort, an dem es in Indien noch Löwen gibt. Und der hält das Auto wohl für einen Büffel, den er jagen will.

Zu wenig Lebensraum stresst die Tiere

Es ist allerdings kein Zufall, dass die allermeisten Beispiele solcher Videos aus Indien stammen. Der Pharmakologe Dr. Juan Carlos Leza hat gemeinsam mit Zoologen in Studien nachgewiesen, dass Stress die Tiere aggressiver macht und zu Verhaltensweisen führt, die sie sonst nie zeigen würden. Zu viele Menschen in ihrem Lebensbereich ohne ausreichenden Rückzugsraum verursacht solchen Stress. Die dabei ausgeschütteten Botenstoffe entsprechen solchen wie bei Rivalenkämpfen. Der Stresslevel ist mithin der selbe. Wenn wie in Indien in einem Nationalpark mehr als 400.000 Menschen leben, so steigt dadurch das Risiko für Konflikte zwischen Mensch und Tier nicht nur, weil diese sich so auch häufiger begegnen. Die Tiere sind durch die Eingriffe in ihren Lebensraum bereits in ihrer Grundstimmung gereizt und reagieren deshalb nicht mit dem sonst üblichen Ausweichen. In Kenia gibt es glücklicherweise noch zahlreiche Nationalparks mit einem nicht zu dichten Straßennetz. Dadurch haben die Tiere Rückzugsräume und kommen gar nicht erst in solche Stresssituationen. Entweder ignorieren sie den Menschen oder weichen ihm gänzlich aus. Das funktioniert auf Dauer aber nur, wenn alle auf den vorgesehenen Straßen bleiben und den Tieren nicht in ihre Rückzugsgebiete folgen.