Glasbodenboote

Glasbodenboote am Diani Beach
Glasbodenboote am Diani Beach

Glasbodenboote am Diani Beach

So schön der Strand auch ist, der Blick hinaus auf das Meer weckt Neugier und Sehnsüchte. Da draußen, wo sich die Wellen überschlagen, ist das Riff. Und natürlich möchte man die lebendige Unterwasserwelt erleben. Die beste Gelegenheit dazu ist eine Fahrt mit einem der Glasbodenboote. Natürlich geht das nur zu Zeiten mit Niedrigwasser. Zur Orientierung: Ich habe für drei Personen 2.000 KES bezahlt. Gefordert hatte der ‚Kapitän‘ das Dreifache. Verhandeln ist hier also angebracht.

Schon die Fahrt zum Riff offenbart einen völlig anderen Blick auf den Strand und die Küste. Natürlich gibt es auch abenteuerlichere Arten, zum Riff hinaus zu fahren.

Am Riff angekommen springt der Kapitän erst einmal ins Wasser und fegt die Luftblasen unter dem Glasboden weg, um den Passagieren einen klaren Blick zu ermöglichen. Einmal im Wasser kommt er mit einigen Tieren zurück, die er im Boot präsentiert. Er kann gar nicht verstehen, dass ich überhaupt nicht davon begeistert bin. Die Tiere gehören ins Wasser, nicht aufs Boot. Nun komme ich nicht nach Kenia, um dort den Naturschutzlehrer zu spielen. Meine Bitte an alle Touristen ist schlicht: Bitte ermuntern Sie den Kapitän zumindest nicht auch noch, die Tiere raus zu holen.

Durch etwas Brot angelockt, kommen die Fische dann auch bald in Scharen. Es gibt durchaus einiges zu sehen hier am Riff. Ich weiß, das diejenigen, die die Farbenpracht des Roten Meeres kennen, hier weniger beeindruckt sind. Wer allerdings ein solches Riff noch nicht erlebt hat, sollte sich eine solche Fahrt definitiv nicht entgehen lassen.

Natürlich kann man sich das Riff vom Boot aus auch selbst erschnorcheln. Wer selbst keinen Schnorchel und keine Flossen dabei hat, bekommt diese gerne auch leihweise vom Kapitän ausgeliehen. Und selbst tauchend, ist das Erlebnis ungleich eindrucksvoller.

Wer einen Urlaub an Kenias Stränden macht, sollte sich die Fahrt mit einem Glasbodenboot nicht entgehen lassen. Viel Spaß!

Kenia Info: Mallorca oder Diani Beach?

Mallorca oder Diani Beach?
Mallorca oder Diani Beach?

Mallorca oder Diani Beach?

Ein nicht wirklich ernst gemeinter Beitrag! Mallorca und Diani Beach kann man so nicht vergleichen. beide haben sicherlich ihren Reiz. Dennoch reizte es mich, dieses Thema einmal in dieser Weise anzugehen.

Was ist denn nun wirklich besser für den nächsten Urlaub? Mallorca oder Diani Beach?

Auf den ersten Blick: Schöne Strände haben beide Allenfalls des Fahrt mit dem Jeep vom Strand nach Tsavo oder Amboseli ist von Mallorca aus etwas lang.

Ich habe zu diesem Vergleich einmal eine Expertenmeinung eingeholt.

Kenia Info: Affen der Südküste

Affen der Südküste
Affen der Südküste

Die Affen der Südküste

Überall entlang der Südküste Kenias findet man Primaten. In den Hotelanlagen sind das ganz überwiegend Weißkehlmeerkatzen mit dem wissenschaftlichen Namen Cercopithecus. Obwohl diese Affen eigentlich in Gruppen von 15 bis 40 Tieren leben, sieht man sie zumeist einzeln durch die Anlagen streunen, immer auf der Suche nach etwas Essbaren. Ihr Futter besteht vorwiegend aus Früchten, Blättern, Gras, Blüten, Borke, Samen, Baumsäften und Kleintieren. Sie finden auch in der dicht von Menschen besiedelten Küstenregion genügend zu fressen und sollten keinesfalls gefüttert werden.

Nicht füttern!

Doch genau das passiert leider viel zu oft und ist für diese Tiere gar nicht gesund. Unproblematisch ist es, wenn eine Meerkatze sich eine leere Bananenschale aus dem Papierkorb angelt und diese ausleckt. Ihr jedoch ganze Bananen oder andere Früchte aus dem all-inclusive Angebot des Hotels zu geben ist definitiv nicht gut.

Affen ohne Scheu

Die Affen haben ihre Scheu vor dem Menschen verloren. Keinesfalls sollte man auf sie zugehen, um sie zu streicheln. Ein Affenbiss kann sehr schmerzhaft sein und sich infizieren. Am besten betrachtet man diese Meerkatzen aus etwas Distanz.

Dabei sind die Tiere richtig frech und nutzen jede Gelegenheit, sich etwas Essbares zu stehlen. Eine offen stehende Tür reicht bereits als Gelegenheit. Offensichtlich scheint dieser Meerkatze der Kaffeeweisser zu schmecken. In einem solchen Falle nicht auf die Tiere zugehen oder diese gar in die Enge treiben. Lautes Anbrüllen verjagt sie in der Regel sehr erfolgreich. Sie lassen dann ihre Beute oft fallen und fliehen.

Colobus Conservation

Um Konflikte mit dem Straßenverkehr zu vermeiden, wurden zahlreiche Affenbrücken über die Straße am Diani Beach gebaut. Diese werden offensichtlich nicht nur von den Affen gerne angenommen. Daneben gibt es auch noch die Colobus, schwarz-weiße Stummelaffen. Wer die Arbeit der Colobus-Station mit seiner Eintrittsgebühr fördern möchte, kann sie einmal besuchen. Jedes Tuk Tuk findet den Weg.

Fazit

Es ist sehr schön, dass an der Südküste ein akzeptables Nebeneinander von Natur und Mensch gefunden wurde. Wenn man dabei nicht vergisst, dass es weiterhin wilde Tiere sind und etwas Respekt und Abstand wahrt, bieten diese Tiere immer wieder Gelegenheit für nette Schnappschüsse.

Hinweis

Zwei kurze, eingebundene Videoclips mit freundlicher Genehmigung der Colobus Conservation.

Kenia Info: Baobab Resort Diani Beach

Baobab Beach Resort
Baobab Beach Resort

Baobach Beach Resort am Diani Beach

Das Baobab Beach Resort am Diani Beach ist eine 4-Sterne Hotelanlage mit einem breit gefächerten Zusatzangebot an der Südküste Kenias. Bereits der erste Eindruck vermittelt, dass die Anlage sehr gepflegt und großzügig gestaltet ist. Die Gebäude sind an den landestypischen Bebauungsstil angelehnt. Bereits von der Rezeption blickt man über einen der zahlreichen Pools auf den Indischen Ozean.

Das Hotel wurde um die bestehenden Bäume herum gebaut. Das hat den großen Vorteil, dass diese Anlage über einen ausgewachsenen Baumbestand verfügt, der auch an den heißesten Tagen Schatten gewährt und in Verbindung mit der frischen Meeresbrise den Aufenthalt sehr angenehm gestaltet. In der gesamten Anlage gibt es Teiche und Springbrunnen. Das so verdunstende Wasser trägt entscheidend zu dem sehr angenehmen Mikroklima der Anlage bei. Ein Überbesatz der Teiche mit Fischen lässt Mückenlarven keine Chance.

Spätestens am Strand sollte man immer geeignete Kleidung zum Schutz gegen die Sonne tragen. Immerhin liegt das Hotel fast genau auf dem Äquator.

Die Zimmer des Baobab

Die Zimmer haben Meeresblick. Es sind stets nur wenige Schritte bis zum Indischen Ozean.

Die Ausstattung ist modern. Natürlich gehören ein Safe, eine Klimaanlage und eine nette Dekortion dazu. Ein Moskitonetz wird auf Wunsch über dem Bett aufgehangen.

All Inclusive

Der kulinarische Tag beginnt mit dem riesigen Frühstücksbuffet. Bereits hier werben die Akteure für das abendliche Programm im Amphietheater. In diesem Hotel ist alles inklusive, von den Mahlzeiten bis zu den – auch alkoholischen – Getränken.

Früherer Robinson-Club

Vieles im Ablauf lässt noch erkennen, dass dies einmal ein Robinson Club war. Wenn nicht gerade die Flut den Weg zum Meer versperrt, hat man einen riesigen Sandstrand. Wohltuend ist der Unterschied zu den völlig überlaufenen spanischen Stränden. Auch wenn viele es vorziehen, in der Hotelanlage im Schatten der Bäume auf den Liegen zu relaxen. Die Sitten und Gebräuche des Landes sollten beachtet werden. Das täglich wechselnde Abendprogramm ist ein wirklicher Höhepunkt jedes Tages. Nach der Kinderdisco beginnt die große Abendshow.

Fazit

An der Südküste Kenias gibt es eine Reihe richtig guter Hotelanlagen. Das Baobab gehört ganz sicher dazu.